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Schulgeld-Patenschaft

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Wir unterstützen Kinder, die sich Schule nicht leisten können

10. Juni 2021 - Author: OE-PY

Still und leise, ja fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und ohne einen Euro staatlicher Förderung unterstützt die Österreich-Paraguay Gesellschaft mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas (ÖGFLA) viele soziale Projekte in Südamerika. Ein echtes Erfolgsmodell ist dabei die Schule Independencia in Paraguay, die schon seit zehn Jahren unterstützt wird. Die Schule gehört zu drei Auswanderer-Kolonien, die etwa drei Autostunden östlich der Hauptstadt Asunción angesiedelt sind.

Video-Interview zu Hilfsprojekten

Der Präsident der Österreich-Paraguay Gesellschaft, Walter Asperl, und der Präsident der ÖGFLA, Martin Graf waren Anfang April wieder in sozialer Mission in Südamerika unterwegs. Nach der Rückkehr stellte sich Graf in einem Video-Interview den Fragen der Internetzeitung unzensuriert.

Kein Schulgeld nach schlechter Ernte

Graf erzählt, dass die Schule in der Interpendencia mit Geld, Schul-Utensilien, aber auch mit der Entsendung von Assistenzlehrern unterstützt wird. Zum Beispiel, wenn sich Landwirte nach einer schlechten Ernte das Schulgeld für ihre Kinder nicht leisten können. „Da springen wir ein“, sagt Graf und verweist darauf, dass die sozialen Hilfen gemeinsam mit der Österreich-Paraguay-Gesellschaft geleistet werden.

1.500 Euro für Schulgeldpatenschaften

Im Zuge dieser Reise wurde dem Vorstand der Schule Independcia ein Betrag von 1.500 Euro für Schulgeldpatenschaften übergeben.

Unterstützung für Feuerwehr im Armenviertel von Santiago de Chile

Dafür seien noch nie – im Gegensatz zu NGOs – öffentliche Gelder in Anspruch genommen worden, sagt Graf in dem Video-Interview, in dem er auch verrät, dass es neben der Schule in Paraguay auch andere Projekte in Südamerika gibt, die von seinem Verein unterstützt werden. Etwa eine Feuerwehr im Armenviertel von Santiago de Chile.

Unterstützung der Feuerwehr in Emboscada

Ein neues Projekt in Paraguay, ist die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr in Emboscada, über das wir in einem eigenen Artikel berichtet haben.

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Unterstützung der Feuerwehr in Emboscada

6. Mai 2021 - Author: OE-PY

In der Nähe von Asuncion, der Hauptstadt Paraguays, hat sich vor einigen Jahren eine Freiwillige Feuerwehr in Emboscada gegründet. Es fehlt an Geld und Gerätschaft. Nun wird sich die Österreich-Paraguay Gesellschaft mit Unterstützung  des Nationalratsabgeordneten Christian Hafenecker, selbst Florianijünger in seiner Heimatgemeinde Kaumberg (Niederösterreich), um Hilfeleistungen für seine Kollegen in Südamerika bemühen.

Nachfahren österreichischer Auswanderer

Aufmerksam geworden auf diese Feuerwehr, die von Nachfahren österreichischer Auswanderer gegründet wurde, sind wir bei der vergangenen Reise im April, bei der wir das bereits unterstützte Schulprojekt Independencia besuchten.

Es fehlt an allen Ecken und Enden

Hafenecker hat sich vorgenommen, der Feuerwehr, sowohl was die Ausbildung betrifft als auch bei der Gerätschaft, Hilfe zu vermitteln. Es mangle an allen Ecken und Enden und vor allem auch am Standard, „wie wir ihn in Österreich kennen“, so Hafenecker im Video-Interview mit der Internetzeitung unzensuriert. Vorrangig wollen wir der Feuerwehr in Emboscada mit technischen Geräten weiterhelfen. Folgen soll dann auch ein Ausbildungsangebot.

 

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Interview mit einem Paraguay-Auswanderer

5. März 2021 - Author: OE-PY
Lipia

Unzensuriert:  Hier  aus Wien, ein  herzliches  Grüss Gott, Ihnen Herr Kassl, nach Paraguay.

Peter Kassl:  Dankeschön. Sommerlich verschwitzte  Grüsse zurück nach Wien.

Stöbert man in diversen deutschsprachigen Auswandererportalen, so stellt man fest, dass offenbar die Auswanderungswilligkeit im deutschsprachigen Raum in den letzten Monaten ganz beträchtlich gestiegen ist. Merken Sie davon etwas in Paraguay ?

Ja, absolut.  Man muss sagen, Paraguay war immer  ein attraktives Einwanderungsland  für  Bundesdeutsche und Österreicher.  Seit dem arabisch-afrikanischen Siedleransturm in Mitteleuropa, aus dem Jahre 2015, hat die Einwanderungswelle aus der BRD und auch Österreich massiv zugenommen. Ein kurzer Besuch am Flughafen bestätigt dies eindrucksvoll.  Es gibt kaum eine aus Europa ankommende Maschine in der nicht mit Hund und Katze auswandernde Deutschsprechende ankommen. Man kann dies schwer in Zahlen fassen, da es hier kaum vertrauenswürdige Statistiken gibt. Sehe es nur auch an meinen Bekannten, welche sich als deutsche Einwanderungshelfer betätigen, wie sie voll mit Arbeit aus dem letzten Loch daher schnaufen. Und unser kleines Aparthotel ist in den letzten 2 Jahren auch mit mindestens 50 Prozent Auswanderungswilligen belegt. Tendenz steigend.

Was sind die Gründe für diese steigende Auswanderungswelle  in  Europa. Was sagen die Neuankömmlinge?

Die kurze Antwort ist: Merkel! Und jetzt, wenn es Österreicher sind, auch immer öfter: Kurz und die Grünen.

Die Leute haben es satt steuerlich ausgeraubt, ja dieses Wort wird verwendet, zu werden, bevormundet und dann noch sich nicht mal mehr frei äußern zu dürfen. Dazu kommt dann auch noch eine etwas nebulose  Zukunftsangst vor dem gerade stattfindenden und in den Städten schon sichtbaren Bevölkerungsaustausch, vor Impfzwängen, einem Euro- und Wirtschaftscrash, ja auch vor einem sich schleichend anbahnenden 3. Weltkrieg haben viele Sorge. Jetzt ist natürlich dieser Corona-Virus in aller Munde, mit Flugverboten und Ausgehsperren. Der Begriff „Plan B“ ist hier in aller Munde.

Apropos „Plan B“:  Was verstehen die Leute darunter?

Eine paraguayische Daueraufenthaltsgenehmigung, eigenes Dach über dem Kopf, Bankkonto und vielleicht noch einen Führerschein. Mit 50.000.- Euro ist das in Paraguay realisierbar. Besser ist es allerdings, wenn man dafür 100.000 Euro zur Verfügung hat.

Verstehe ich das richtig: Es wird Vorsorge getroffen für den möglichen „Tag X“ ?  Man wandert nicht ganz aus, sondern setzt den Fuß in die paraguayische Tür?

Sowohl als auch. Als wir vor 21  Jahren mit dem Aufbau unserer Selbstversorger-Farm „Rancho Lipa-i“ begannen, ca. 35 km vor Asuncion, war ich dort  fast der einzige Gringo weit und breit. Jetzt haben wir dort, in einem Radius von ca. 15 km, weit über 300 Neuangesiedelte, meist deutschsprechende Auswanderer. Die meisten davon haben in den letzten 5 Jahren dort Fuß  gefasst. Die Einen mit Sack und Pack, Andere sind noch in Europa, haben sich ein Häuschen in einer sicheren Wohnanlage gebaut, welches sie vorerst vermieten. Manche haben sich auch nur ein Grundstück irgendwo in der Pampa zugelegt.

Auf ganz Paraguay umgelegt heißt das?

Wie schon gesagt, wir leben hier im noch etwas wilden Süden.  Ziemlich frei aber auch ohne verlässliche statistische Daten. Kann Ihnen aber sofort zwei Dutzend Gemeinden aufzählen, wo der  Zustrom europäischen Einwanderer ähnlich und grösser ist.

Die Entwicklung in den nächsten 2-3 Jahren? Was meinen Sie?

Wenn die politische Entwicklung in Europa so weiter geht, werden wir nicht umhin kommen und hier in Paraguay Angela Merkel ein Dankes-Denkmal errichten müssen. Ihre Politik hat so viele Deutsche her nach Paraguay getrieben. Meist gut bemittelte Fachkräfte, welche viele Orte hier in Paraguay neu belebt und zum erblühen gebracht haben!

Deutschlands Leid, ist Paraguays Freud!

Wir werden mit der Denkmalerrichtung aber noch ein paar  Monate warten. Erdogan lässt ja jetzt gerade ein paar Millionen, bestimmt überwiegend syrische Frauen und Kinder, über die Grenze Richtung EU. Die sogenannten sicheren österreichischen Grenzen werden sich bald als offene Scheunentore erweisen. Mit ein paar hunderttausend neuen, unserer Kultur fremden, Siedlern ist in Österreich zu rechnen. Wir, in Paraguay, rechnen dann mit ein paar tausend Bio-Österreichern hier in unseren Breiten. Kurz und den linken Grünen gilt unser „Dank“.

Vielleicht wird das dann ein Merkel-Kurz‘sches Doppeldenkmal? 

Ja, auf das könnte es hinaus laufen. Zur  Eröffnung seid ihr jedenfalls herzlich eingeladen.

Ironie und Sarkasmus mal bei Seite: Es schmerzt zu sehen, wie jetzt das schöne Österreich meiner  Jugendzeit, von einer verantwortungslosen und wohl ferngesteuerten Politikerclique systematisch kaputt gemacht  wird.

Danke  für das  Gespräch.

Gerne und „lepe pozdrave“ (schöne Grüsse) in meine Südkärntner Heimat !

Peter Kassl (57 Jahre), Kärntner Slowene vom Klopeiner See, lebt seit  über 30 Jahren  in Paraguay  und ist  Geschäftsführer  des „Aparthotel Lipa“  in Asuncion und  einer  Selbstversorgerfarm im Landesinneren. www.aparthotellipa.com

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Medien-Fußballteam spielte im Urwald von Paraguay für deutschsprachige Schule

6. April 2016 - Author: OE-PY

Geld und Schulbücher aus Österreich bekommt die Deutsche Schule Interpendencia seit Jahren. Aber im März kam es im Nordosten von Paraguay auch zu einem freundschaftlichen Fußballspiel zwischen den Schülern bzw. ehemaligen Schülern der Kolonie und einem österreichischen Medienteam, das bei tropischen Temperaturen und auf ungewohntem Terrain mit einem 5:3-Sieg der Heimmannschaft endete.

"Länderspiel" in Asunción

Es war das erste Mal, dass die Kolonie Interpendencia Besuch von einer Fußballmannschaft aus Österreich bekam. Ende März war es soweit: Ein Medienteam machte sich auf die Reise nach Paraguay, um auf Vermittlung des früheren Weltklasse-Tennisspielers und heutigen Sportministers Víctor Pecci zuerst ein "Länderspiel" gegen Kollegen in Asunción zu bestreiten, das glatt mit 5:1 gewonnen werden konnte. Danach ging es weiter zur 180 Kilometer weit entfernten Kolonie, um sich gegen die Nachfahren österreichischer und deutscher Auswanderer sportlich zu messen.

Beschwerlicher Weg mit Ochsenkarren

Die Kolonie und die Schule im waldreichen und bergigen Gebiet von Paraguay wurde in der Zwischenkriegszeit von Auswanderern aus Deutschland, Österreich und Schweiz gegründet. Damals, 1919, fuhren die Familien mit dem Zug von Asunción bis nach Villarrica und nahmen dann den beschwerlichen Weg mit dem Ochsenkarren in den Urwald, wo sie Anspruch auf 20 Hektar Land hatten. Und es entstand eine Schule, die bis heute Nachfahren dieser Auswanderer, neuen Zuwanderern und Indigenen abseits großer Zentren die Möglichkeit einer guten Ausbildung bietet.

Mathematikbücher und 3.300 Euro Geldspende

Staatliche Hilfe dafür gibt es kaum. Daher hat sich die Österreich-Paraguay-Gesellschaft (OE-PY) und die Österreichische Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas (ÖGFLA) mit den Präsidenten Walter Asperl und Martin Graf entschlossen, die Schule ideell und materiell zu unterstützen. Es wurden Sprachassistenzlehrer entsandt, Schulpatenschaften übernommen und Schulbücher übergeben. Über den Besuch im März können sich die Direktorin und ihre Lehrer besonders freuen. Denn diesmal hatten Walter Asperl und Martin Graf nicht nur Mathematikbücher (gestiftet vom Bundesministerium für Bildung und Frauen) im Gepäck, sondern auch 3.300 Euro, die der Schule gespendet wurden.

Übergabe Schulbücher und Schulgeldpatenschaften 2016

Übergabe Schulbücher und Schulgeldpatenschaften 2016

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Journalisten-Fußballteam kickt in Paraguay

13. Oktober 2015 - Author: OE-PY

Auf Vermittlung der Österreich-Paraguay-Gesellschaft (OE-PY) und mit Unterstützung des österreichischen Konsuls in Paraguay, Miguel Brunotte, kommt nun eine großartige Reise zustande: Erstmals wird ein Journalistenteam aus Österreich gegen Kollegen aus Paraguay in einem Fußball-Länderspiel aufeinandertreffen. Diese freundschaftliche Begegnung wird in einem Fußballstadion stattfinden.

Die Reise, an der namhafte Journalisten teilnehmen werden, findet vom 18. bis 28. März 2016 statt und wird die Gruppe auch nach Rio de Janeiro führen, wo ebenfalls ein Fußballspiel geplant ist. Daneben gibt es ein Sightseeing- und Rahmenprogramm, das auch jene interessieren könnte, die keine Fußballer sind und Südamerika auf diese Weise erleben möchten.

Hanni Weiss von Jumbo-Touristik (hanni.weiss@jumbo.at) hat für die Journalisten-Gruppe eine sehr kostengünstige Variante ausgearbeitet.
Wer dabei sein will, bekommt bei ihr alle Auskünfte.

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Lateinamerika Stammtisch

27. Februar 2015 - Author: OE-PY

jeden 2ten Dienstag im Monat ab 19 UhrStammtsich

Dienstag, 10. März 2015, 19 Uhr

Dienstag, 14. April 2015, 19 Uhr

Dienstag, 12. Mai 2015, 19 Uhr

Mexikanisches Restaurant Kulin

Siebensterngasse 14, 1070 Wien

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Drachenbootfahrt 2014 der Dachorganisation PAN

4. September 2014 - Author: OE-PY

An einem strahlendschönen Sommerabend traf einander ein international sehr gut gemischtes Häuflein hochmotivierter Spitzensportler im Polizeisportverein an der Alten Donau. Drachenbootfahren war angesagt. Keiner gab sich die Blöße zuzugeben, das schon einmal gemacht zu haben, daher war es für die Trainer ein Leichtes, uns schnell zusammenzuschweißen.

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Neue Mathematikbücher brachten Schüler in Independencia zum Strahlen

28. März 2014 - Author: OE-PY

Die Kinder der Deutschen Schule Independencia in Paraguay strahlten über beide Ohren, als sie vor kurzem die neuen Mathematikbücher in Empfang nehmen durften. Was hierzulande als Selbstverständlichkeit gilt, bedarf dort eines besonderen Kraftakts. Viele Bauernfamilien haben einfach zu wenig Geld, um sich eine solide Schulbildung für ihre Kinder leisten zu können. Von geeigneten Unterrichtsmaterialen einmal gar nicht zu reden. Hier versucht die Deutsche Schule Independencia zu helfen. Ihr fehlt aber selbst an allen Ecken und Enden das Geld, um den Unterricht im vollen Umfang gewährleisten zu können. Vieles kann mit Eigeninitiative kompensiert werden, aber nicht alles. Zwei Vereine aus Österreich haben deshalb Schulgeldpatenschaften ins Leben gerufen – mit Erfolg.

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Sängerknabe führt in Paraguay „tägliche Chorstunde“ ein

11. Dezember 2012 - Author: OE-PY

Die Deutsche Schule in der Kolonie Independencia, etwa 200 Kilometer von der paraguayanischen Hauptstadt Asuncion entfernt, hat nach Michael Flatscher einen zweiten Hilfslehrer für den Deutsch-Unterricht. Der 19-jährige Thorsten Hofbauer machte es seinem Vorgänger nach und entschloss sich zwischen Matura und Studium zu einem sechsmonatigen Abenteuer in Südamerika. Als ehemaliger Sängerknabe führte er im Unterricht auch gleich die „tägliche Chorstunde“ ein.

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Paraguay: Übernehmen Sie eine Schulpatenschaft!

18. Juli 2012 - Author: OE-PY

Drei Stunden von der paraguayanischen Hauptstadt Asuncion entfernt gibt es eine deutsche Schule, die ums Überleben kämpft. An allen Ecken fehlt Geld, um den Unterricht im vollen Umfang gewährleisten zu können. Die Österreich-Paraguay (OE-PY) Gesellschaft hilft gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas (ÖGFLA) und hat Schulpatenschaften ins Leben gerufen.

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